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    Lauda Sion                                 Festlesungen                       Psalterkonzept
                    
 

Diese Sektion erklärt das Perikopenkonzept an Sonn- und Feiertagen und die Psalmenverteilung im Brevier. Jeder kanonisierte Heilige ist ein Ansporn. Gehe und tue das gleiche (Lk 10,37, Sonntag XII).

An Sonntagen wird nie aus dem Alten Testament gelesen, an den Quatemberwochenmitten und -Freitagen ausschliesslich. Heilige mit weisheitlichem Profil lesen aus dem Alten Testament, Heilige mit Zeugenprofil aus dem Neuen.

Die Evangelien sind den apostolischen Faktoren gemäss gewählt: Menschwerdung nimmt Matthäus, Glauben Markus, Sendung Lukas, Bestätigung Johannes. Matthäus kommt 19 x am Sonntag (Eröffnung), Lukas 18 x (Instruktion), Markus 3 x (Tugend) und Johannes 12 x (Einsicht). Die Evangelien nach Markus und nach Johannes betonen die innere Glaubens-gnade, die Evangelisten Lukas und Matthäus markieren mehr die historische Sendung. Der Kirchenlehrer der guten Predigt, Beda der Ehrwürdige, sagt: das allgemeine (ständige) Gebet ist die Ausrichtung auf Gott, in der Orientierung am römischen Papst. Die Liturgie als Bekenntnis (theologische Disziplin 7) wird primär durch die kanonisierten Heiligen geleistet, welche Gott sein eigenes Werk vorführen. An uns liegt es zu hören und zu bestätigen. Mein Auge schaut die Getreuen des Landes, wer mit mir wohnen will (Psalm 100). Gott schaut seine Beter an und zeichnet sie (Sonntag XXIII).