Verwandte Stationen
Ostervigil
Ostersamstag
Weisser Sonntag
Pfingstvigil
Pfingstsonntag
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Station 63

Ostersonntag, vgl. Evangelium Diözesankirchweihefest

Maria zum Schnee

Lesung 1 Korinther 5,7-8

Evangelium Markus 16,1-7

 

Die Lesung spricht über die Wahrheit als neues Ferment welches die alte Rede tilgen soll, Jesus von Nazareth wird dem Petrus und den Jüngern wie versprochen in Galiläa vorausgehen. Die Ostergläubigen wandern im Glauben an den Auferstandenen. Jesus ist das Ferment welches die Glaubensgemeinschaft wachsen und sichtbar werden lässt.

Das Kapitel 16 aus Markus kommt auch an Christi Himmelfahrt und wird die Wirkmacht des Glaubens voraussagen. Es ist das 44. Kapitel im Neuen Testament und thematisiert die Offenbarung der Geheimnisse im Buch des Lebens.

Das Buch des Lebens ist die Katholische Kirche, und der Löwe von Juda das eucharistische Opferlamm. Im Katholischen Heiligenleben werden Gottes Werke offenbar. Die Heiligen schauen Gott an und können als Beweis dafür seine Werke vollbringen.

Der Paradeheilige dafür ist Franz von Assisi, seine Stigmatisation im Alter von 42 Jahren zeigt die Sendung     der Kirche zu den Armen im Geiste. Das war im Jahr 1224, oder 51 x 24, oder 24 x 24 + 27 x 24, im eucharistischen Jahrhundert (Thomas von Aquin, Fronleichnam, Bonaventura) Zur Bedeutung von 51 siehe Dienstag der Passionswoche.

Der messianische Prophet ist der Gottesknecht in der eucharistischen Gemeinschaft des ewigen Vaters.

 

Markus kommt als Evangelist dreimal am Sonntag vor: nochmals am 6. und am 11. Sonntag nach Pfingsten. Bei der zweiten Brotvermehrung wird die Fülle des Glaubens in den Sakramenten thematisiert; bei der Taubstummenheilung mit 1 Kor 15 als Lesung die Gnadenspendung. Das österliche Motiv ist am 6. Sonntag die Taufe, am 11. Sonntag das Gnadenzeugnis. Speziell wo Markus gesungen wird, soll die Kirche als Ostergemeinschaft dargestellt sein: liturgisch.

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 64

Ostermontag

hl. Petrus

Lesung Apg 10,37-43

Evangelium Lukas 24,13-35

 

Der Heiland gesellt sich zu den Emmausjüngern, welche um den Glauben kümmern. Er zeigt die Liebe des Meisters der ungefragt Unterstützung bringt.

 

 

Ref

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 65

Osterdienstag

hl. Paulus

Lesung Apg 13,16 und 26-33

Evangelium Lukas 24,36-47

 

Der Heiland reicht den Jüngern die gebratenen Fische und erklärt ihnen den Sinn der Schrift.

Gläubig aufnehmen. Die Osterspeise führt in den Schriftsinn ein, die Apostel vermögen die Botschaft soweit darzustellen, wie sie selber davon gehört = dafür gelitten haben.

 

Die vier Messen in der Pauluskirche zeigen das gegebene Wort, das in der Prüfung des heiligen Kreuzes zur Fülle der Weisheit führt. Heute ist die siebente Messe dieser Serie von Gnade und Kreuz, die Gabe des Heiligen Geistes ist die Fülle der Liebe Gottes und steht vor uns im geweihten Priester, welcher den auferstandenen Heiland sakramental darstellt.

Eine Priesterberufung zeigt den Glauben der katholischen Kirche. Wer ja zum Zölibat sagt zeigt, dass er das Oster-geheimnis verstanden hat.

Auch das Fest der Unschuldigen Kinder wird in der Paulus-kirche begangen und erinnert daran, dass die Herrlichkeit der Berufung von Ewigkeit im Dreifaltigkeitsgeheimnis ruht und durch die Martyrer in die Zeit gebracht wird.

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 66

Ostermittwoch, vgl. Anselm von Canterbury

hl. Laurentius                     vor den Mauern

Lesung Apg 3,13-15 und 17-19

Evangelium Joh 21,1-14

 

Der wunderbare Fischfang symbolisiert die apostolische Arbeit. Johannes der Evangelist flüstert dem Petrus, dass der Heiland gekommen ist.

Morgen werdet ihr das Heil sehen: es sind die Apostel in der Herrlichkeit des Vaters. Kommet und empfanget das Reich das euch von Anfang an bereitet worden ist.

Reich Gottes ist die Barmherzigkeit des Guten Hirten; der Introitus der Messe stammt aus dem am Montag der ersten Fastenwoche gelesenen Gerichtsevangelium Matt 25.          Die Apostel bringen das Reich, der Diakon Laurentius verkörpert die Liebe als Gabe der apostolischen Seelenhirten.

 

Laurentius vor den Mauern ist Stationskirche wo der Lohn verteilt wird. Am Sonntag Septuagesima haben wir die historische Arbeiterbestellung im Weinberggleichnis gesehen. Am Donnerstag der Pfingstwoche kommt das Lukasevangelium zu Ehren bei der Aussendung mit der Kraft des heiligen Geistes. Am 3. Fastensonntag wird beim zweiten Besuch in dieser Kirche die göttliche Haushaltung als Job des Heiligen Geistes thematisiert.

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 67

Osterdonnerstag, vgl. Soter und Caius.

Zwölf Apostel

Lesung Apg 8,26-40

Evangelium Johannes 20,11-18

 

Maria Magdalena am Grab des Heilandes zeigt die apostolische Gestalt des Evangeliums: die sündige Kreatur geht als erste zum Erlöser und zeigt die Kirche als Gemeinschaft des Heiles. Im Brevier schreibt Gregor der Grosse von der Sünderin in der Stadt der sieben Dämonen ausgetrieben worden waren: unzweifelhaft die grosse Büsserin.

Was heute mangels expliziten Verweisen im Evangelium angezweifelt wird war den Kirchenvätern klar: die lukanische Sünderin und die johanneische Ehebrecherin sind dieselbe Person. Im leeren Grab sehen wir die Abwesenheit des Todes, Maria will den Heiland anfassen, ER bedeutet ihr IHN gehen zu lassen: das Heil ist bereits in unserem Herzen wo wir es äusserlich zu ergreifen suchen.

Warum machen die Evangelien keine Personenidentifikation? Eine mögliche Antwort ist: man weiss nicht um die historischen Zusammenhänge der Sünde, was Magdalena im Hause des Pharisäers Simon war ist am Ostertag belanglos. Der Evangelist Lukas zeigt die Sünderin beim Heiland, der Apostel Johannes zeigt Maria als Empfängerin des latreutischen Kultes. Der Mensch in der Welt ist Sünder beim Missionar Lukas, die nostalgische Seele ist dankbar für das tröstende Wort beim Evangelisten Johannes.

Ezechiel, Evangelist Matthäus

 

Maria Magdalena kommt erwiesenermassen viermal an Stationsmessen vor: zweimal bei Simon, einmal bei Lazarus und einmal am Grab.

Die beiden Male bei Simon zeigen einerseits den rufenden Heiland und anderseits die kommenden Völker. Der Stationenabstand ist 29, auch der Zeitensprung signalisiert den Neuanfang auf dem Fundament des Evangeliums von der Barmherzigkeit Gottes im Gewand der Völkerwallfahrt.

Das heutige Evangelium 14 Tage nach der Passionswoche ist das dritte mit Maria Magdalena: wir sehen den Philipp als Prototyp der Apostel die Erklärung bringen. Im Mittelpunkt steht die Rede vom leidenden Propheten, dargestellt in der Taufe (Tod) und in der Verklärung (Auferstehung). Der wandernde Philipp und die Magdalena mit den Worten des Herrn zeigen die Autorität des Heiligen Geistes. Beide bringen eine Kommission. Das anfänglich nicht erkenntliche Wort ruht in der apostolischen Rede, dargestellt in der zwölften und in der vierzehnten mit Stationsmessen ausgezeichneten Woche. 14 ist Symbolzahl für den Glauben, die Grablage. Das Wort vom Kreuz 12 ist Quelle des Heiles, das Kreuz ist das menschliche Leben.

Das zweite Evangelium mit Maria Magdalena ist am Karmontag (Station 57) wo der Judas über die Grosszügigkeit murrt und Jesus wie bei Simon die Liebe der Magdalena rühmt: die bevorstehende Grablage und der Duft im ganzen Haus symbolisieren das Evangelium in der Kraft des Glaubens. Das Wort ist bestattet, und das eucharistische Opfer ist die Grundlage des Evangeliums.

Das Magdalenenevangelium kommt zum auch an ihrem eigenen Fest am 22. Juli. Diese Messe ohne Station im Heiligenkalender veranschaulicht die Busse als Erkenntnis der Gnade Gottes. 22 ist Symbolzahl des Pförtners: der gläubige Mensch steht zwischen Himmel und Erde und erfährt die Liebe Gottes in den täglichen Prüfungen. Dazu hilft im das Blut Jesu Christi, das im Monat Juli verehrt wird.

Die heilige Maria Magdalena zeigt die Kirche als Heilsvermittlerin: sie trägt die Botschaft Jesu zu den Gläubigen und nimmt deren Sündenbekenntnis entgegen. Stationskirche ist zweimal bei den Aposteln, einmal bei Apollinaris und einmal bei Praxedis. Diese zeigen die Gnadenstätte, die Diskretion und das anvertraute Wort.

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 68

Osterfreitag, vgl. hl. Georg

Maria bei den Heiligen

Lesung 1 Petr 3,18-22

Evangelium Matth 28,16-20

 

Deskr

 

Ref

Kirchenjahr

2005

  
  
 
 

Station 69

Samstag in albis, Quelle der Apostelgnade, Allerheiligen

hl. Johann im Lateran

Lesung 1 Petr 2,1-10

Evangelium Johannes 20,1-9

 

Deskr

 

Ref

Kirchenjahr

2005