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KanonheiligeKirchenlehrerJungfrauenMessritusAebteMartyrer
 
Diese Sektion erklärt die latreutischen Kategorien anhand der Heiligen. Das Commune im Messbuch kennt sieben latreutische Kategorien: Päpste, Apostel, Martyrer, Bekenner, Gnade, Frauen und Kirchweihe. Bis zum Mittwoch sind es Männer. Ab Donnerstag folgt der Heilige Geist und seine Protagonisten. Diese Aufteilung findet sich z.B. in der Pfingstoktav. Bis Mittwoch das wird das Johannesevangelium gelesen mit dem Nachdruck auf der Gnade. Ab Donnerstag folgen die synoptischen Evangelien mit Sendung, Heilung und Verlangen. Alle latreutischen Kategorien zusammen konstituieren den Apostel. Bei den Männern dominiert das Geschenk, bei den Frauen dessen Empfang. Martyrer und Frauen sind nie Kirchenlehrer. Frauen sind immer vorab Jungfrauen.

Zu den latreutischen Kategorien gehören auch die sieben Sakramente und die litterae dominicales A-g. Wenn der 1. Januar am Sonntag ist, haben wir ein A-Jahr. Wenn Maria Himmelfahrt am Sonntag ist, feiern wir ein c-Jahr. Die verschiedenen Buchstaben dienen der Definition des Osterfestes, Jedes Jahr hat seine Besonderheiten. Ein c-Jahr steht im Licht der Erkenntnis, ein e-Jahr ist Kirche als Heilsort, ein A-Jahr betont die messianische Sendung.

Der Geistsendung entspricht das dem Sonntag zugeordnete Sakrament der Letzten Oelung, es verweist auf die Chrisam- und die Christkönigspräfation, wo die Freude als messianisches Leitmotiv durchklingt.

Die latreutischen Kategorien dienen wie die liturgischen Lebensbeschreibungen im Brevier, die Historische Gestalt der Kirche an den praecones ecclesiae (siehe Einführung zu 7 ceculit, Joseph von Calasanz) zu definieren: es gibt nur ein Heil, von Gott gegeben, vom Heiligen empfangen und vom Papst kanonisch bestätigt.

 

litterae dominicales A-g (tgei ei quei???). Parameter zum Bestimmen des Ostertages. Siehe Systematik in Sektion 6 mani.nascoste.

 

6.11.2004